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Behalten Sie auch an den Feiertagen den Blutzucker im Griff

Wir sind mitten in der Adventszeit. Das Schlemmen hat vielerorts bereits begonnen. An Weihnachten wird Kulinarik zelebriert. Und auch Silvester und Neujahr sind nicht gerade bekannt für Abstinenz. Eine Herausforderung für Menschen mit Diabetes.

Menschen mit Diabetes an Weihnachten
Zwei Dinge nicht vergessen: Blutzucker messen und Feiertage geniessen!

Während der Adventszeit und an den Feiertagen wird ausgiebig genossen: Im Büro bringen Arbeitskollegen kiloweise Weihnachtsguetzlis mit. Sonntags werden auf dem Weihnachtsmarkt ein Glühwein getrunken, ein Flammkuchen gegessen und süsse Mandeln genascht. An Weihnachten steht ein Braten mit reichlich Sauce auf dem Tisch. Zu Silvester wird ein 5-Gang-Menü kredenzt. Als ob dies nicht schon genug wäre, geht’s im neuen Jahr gleich weiter: Neujahrsbrunch unter Freunden, Neujahrsapéro mit Kollegen etc.

Während sich Menschen mit gesundem Stoffwechsel aufgrund der Schlemmerei um ihr Gewicht sorgen, müssen sich Menschen mit Diabetes während der Festtage noch stärker Gedanken um ihren Blutzucker machen. Denn die Abweichung von der Alltagsroutine kann sich stark bemerkbar machen. Doch auch Menschen mit Diabetes können an den Feiertagen dem Genuss frönen. Verdient haben sie es sich ja schon alleine dadurch, dass das Therapiemanagement tagtäglich viel Konzentration und Konsequenz von ihnen verlangt. Dennoch gilt es, gewisse Dinge zu beachten.

1. Regelmässig messen: Stress und Vorfreude beeinflussen den Blutzucker.

Die Vorweihnachtszeit ist für Erwachsene oftmals mit viel Stress verbunden: Geschenke einkaufen, Menü planen, Familientreffen organisieren und vieles mehr. Der Einfluss des Stresses auf den Blutzucker darf nicht unterschätzt werden. Achtsamkeit ist für Menschen mit Diabetes deshalb wichtig. Sich bewusst weniger dem Stress aussetzen und sich selbst nicht zusätzlich unter Druck setzen, ist von grosser Bedeutung. Geschenke online kaufen statt sich ins hektische Getümmel in der Stadt zu stürzen oder das Streben nach Perfektion bei der Weihnachtsdeko abzulegen, kann beispielsweise dabei helfen. Bei Kindern kann die Aufregung aufgrund der Vorfreude ebenfalls zu erhöhten Blutzuckerwerten führen. Deshalb sollte der Blutzucker vor und während der Feiertage besonders gut im Auge behalten werden.   

2. Selber backen: Süssstoffe und Vollkornmehl verwenden.

Typische Weihnachtsguetzlis
Leckere Vollkorn-Spitzbuben mit Süssstoff

Immer auf traditionelle Süssigkeiten verzichten zu müssen, macht keinen Spass. Eine Alternative ist gefragt. Wieso nicht selbst Guetzli backen, die geeigneter sind als diejenigen, die einen üblicherweise überall verführen, aber genauso gut schmecken?

Wichtig ist, dass Rezepte mit Süssstoffen verwendet werden. Es ist nicht empfehlenswert ein gewöhnliches Rezept zu befolgen und lediglich den Zucker durch Süssstoff zu ersetzen. Süssstoffe haben oftmals nicht den gleichen Süssegrad wie Zucker, können die Konsistenz des Teigs beeinflussen und sind nicht immer hitzebeständig.

Viele Leckereien enthalten Weissmehl. Es gibt aber auch einige Rezepte auf Basis von Vollkornmehl. Vollkornmehl enthält mehr Ballaststoffe und lässt den Zuckerspiegel langsamer ansteigen, wodurch es besser geeignet ist für Menschen mit Diabetes. 

Lust auf Spitzbuben? Probieren Sie unser für Menschen mit Diabetes geeignetes Rezept aus!

3. Viel bewegen: Bewegung tut Körper und Seele gut.

Wir neigen dazu, uns während der gemütlichen Feiertage etwas weniger zu bewegen als sonst. Da sich Bewegung auf den Blutzucker auswirkt, ist die vermehrte Blutzuckerkontrolle an den Festtagen von besonderer Wichtigkeit. Ausgedehnte Spaziergänge haben zweierlei Vorteile: Sie halten körperlich fit und sie bringen die lang ersehnte Entspannung, die man sich von den Feiertagen erhofft. Wenn man den Spaziergang mit seiner Familie oder Freunden unternimmt, wird daraus zudem ein geselliges Erlebnis.

Nun wünschen wir Ihnen schöne Feiertage und frohe und besinnliche Weihnachten!

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